Krebs-Warnsignale, die ärztlich abgeklärt werden sollten

Ratgeber Krebsversicherung - Warnsignale beachten

Für den Erfolg einer Krebsbehandlung ist der Zeitpunkt (mit)entscheidend, zu dem sie begonnen wird. In vielen Fällen weisen Symptome früh auf die Tumorbildung hin – sie zu kennen und zu erkennen, kann Leben retten.

Das Robert-Koch-Institut hat errechnet, dass deutsche Frauen mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 43 Prozent im Laufe ihres Lebens an Krebs erkranken. Für die Männer liegt das statistische Risiko sogar bei über 50 Prozent. Grund genug für die Menschen hierzulande, sich nicht in Sicherheit zu wiegen. Auch wenn der persönliche Lebenswandel und die familiäre Gesundheitsgeschichte für ein eher geringes Risiko sprechen. Selbst ein junges Alter ist kein Garant von einer Krebserkrankung verschont zu bleiben.

Wer sich um Vorsorge bemühen will, kann zum einen gesund leben. Das heißt: nicht rauchen, ausgewogen ernähren, Sport treiben, Alkohol nur in Maßen genießen. Zum anderen sind ärztliche Vorsorgeuntersuchungen ein sinnvolles Mittel, um Krebserkrankungen frühzeitig zu erkennen – wobei das diesbezügliche Leistungsangebot der gesetzlichen Krankenkassen begrenzt ist. Darüber hinaus aber kann auch jeder selbst auf seinen Körper achten. Denn je nach Tumorart kann es Anzeichen geben, die nicht direkt auf eine schwere Erkrankung verweisen. Eine frühe ärztliche Abklärung kann einen entscheidenden Zeitvorteil bringen, wenn es sich tatsächlich um Krebs handelt.

Die folgende Checkliste nennt die wichtigsten Warnsignale, die möglicherweise auf eine (beginnende) Krebserkrankung hinweisen. Bei ihrem Auftreten sollte sicherheitshalber ärztlicher Rat eingeholt werden:

  • anhaltende Appetitlosigkeit und unerklärlicher Gewichtsverlust
  • Blässe und Blutarmut, Schweißausbrüche, Abgeschlagenheit und Leistungsabfall
  • tastbare Verhärtungen/Knoten in Brust oder Hoden
  • weitere Veränderungen an Brust oder Hoden, beispielsweise Ausfluss, Blut im Ejakulat
  • Blutungen außerhalb des Regelzyklus oder nach den Wechseljahren
  • Hautveränderungen, vor allem von Leberflecken und Warzen, aber auch rot gefleckte Handinnenflächen
  • (meist nicht schmerzende) Schwellungen unter der Haut oder in Weichteilen, insbesondere vergrößerte Lymphknoten am Hals, unter den Achseln oder an den Leisten
  • Veränderungen der Darm- und/oder Blasenfunktion, wie Durchfall und Verstopfung, auffällige Farbe und Konsistenz, Blut im Urin oder Stuhl
  • Atemnot und/oder anhaltender Husten (dringlich, wenn blutiger Auswurf hinzukommt)
  • chronische Heiserkeit
  • dauerhafte Schluckbeschwerden
  • Kropfveränderungen
  • neu auftretende Kopfschmerzen und neurologische Störungen
  • Wunden, die nicht richtig ausheilen
  • jegliche Schmerzen, deren Ursache nicht erklärlich ist

 

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