Zahnzusatzversicherung fĂĽr Kinder - ohne Wartezeit
Zahnzusatzversicherung fĂĽr Kinder
Für gesunde und gerade Kinderzähne
  • 65 % der Kinder tragen eine Zahnspange
  • Erstattung bei allen Zahnfehlstellungen (KIG 1-5)
  • Rundumschutz vor hohen Zuzahlungen beim Zahnarzt
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Zahnzusatzversicherung für Kinder – für ein strahlendes Kinderlächeln

Kinder wachsen schnell – so schnell, dass Sie als Eltern geradezu dabei zusehen können, wie Ihr Kind größer wird. Bei den schnellen Veränderungen ist es nicht verwunderlich, wenn die Zähne dabei ein wenig schief wachsen. Was bei Kindern vielleicht noch niedlich erscheinen mag, stört spätestens in der Pubertät, wenn ästhetische Aspekte wichtiger werden. Zahnfehlstellungen sollten außerdem frühzeitig behandelt werden, damit sich diese nicht bis ins Erwachsenenleben halten und dort ernsthafte gesundheitliche Probleme beispielsweise am Kiefergelenk verursachen.

Die Lösung für Fehlstellungen der Zähne ist eine Zahnspange. Die Krankenkasse übernimmt aber nur die Basisversorgung und dies, wenn eine schwere Zahnfehlstellung zu korrigieren ist. Mit einer Zahnzusatzversicherung für Kieferorthopädie übernimmt die Advigon diese Kosten für Sie – damit Sie sich nicht entscheiden müssen zwischen dem Preis und dem Lächeln Ihres Kindes.

* Im Aktionszeitraum von 01.02.2021 bis zum 31.07.2021 entfällt die Wartezeit fĂĽr kieferorthopädische Leistungen sowie fĂĽr Zahnbehandlungen im Produkt Dental Premium.

Unsere Zahnversicherung wurde von der unabhängigen und objektiven Verbraucherschutzorganisation Stiftung Warentest mit der Note „SEHR GUT“ ausgezeichnet

Gute Gründe für die Zahnversicherung mit Kieferorthopädie für Ihr Kind

  • Alle Leistungen der Zahnzusatzversicherung auch fĂĽr Kinder: Von Prophylaxe ĂĽber zahnmedizinische Behandlung bis hin zu Zahnersatz – mit der Versicherung fĂĽr die Kieferorthopädie erhält Ihr Kind automatisch auch alle anderen Leistungen der Zusatzversicherung.
  • Leichte Zahnkorrekturen versichert: Ohne Zahnzusatzversicherung zahlen Sie diese Kosten komplett selbst. Die gesetzliche Krankenkasse stuft solche Behandlungen als ästhetisch ein und leistet deshalb nicht.
  • Mehr Auswahl, mehr Möglichkeiten, mehr Komfort: Sie legen Wert darauf, dass die Zahnspange nicht nur zweckmäßig ist, sondern Ihr Kind sich damit auch wohlfĂĽhlen kann.
  • Hochwertige Materialien: Sie möchten fĂĽr Ihr Kind keine Edelstahl-Brackets, sondern lieber welche aus Keramik oder Kunststoff.
  • Planbare Kosten: Sie leisten lieber einen kleinen monatlichen Beitrag zur Versicherung als auf einen Schlag viel Geld fĂĽr eine Zahnspange.


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Lohnt sich eine Zusatzversicherung mit Kieferorthopädie für Kinder?

Für kieferorthopädische Behandlungen ist die Zahnzusatzversicherung für Kinder sehr wichtig. Laut der KIGGS-Studie (Langzeitstudie des Robert Koch-Instituts zur gesundheitlichen Lage der Kinder und Jugendlichen in Deutschland) sind 47,6 % der Mädchen und 36,1 % der Jungen im Alter von 11 bis 13 Jahren in kieferorthopädischer Behandlung. Bei der Altersgruppe von 14 bis 17 Jahren sind es immerhin 39,2 % der Mädchen und 34,7 % der Jungen. Gerade aber kieferorthopädische Behandlungsmaßnahmen kommen schnell Tausende von Euro zusammen, die Sie je nach Schwere der Fehlstellung selbst zahlen. Daher lohnt sich durchaus eine Versicherung für eine Zahnspange für Kinder, welche hier ansetzt und Kosten übernimmt. Damit sinkt Ihr Eigenanteil drastisch, wie Sie gleich in den Leistungsbeispielen sehen können.

Zahnzusatzversicherung fĂĽr Kinder: Die Leistungen im Ăśberblick

Dental Clever
Tarife AZE1 + AZB2
9,91 € bis 17 Jahre
Dental Best
Tarife AZE4 + AZB2
10,77 € bis 17 Jahre
Dental Premium
Tarife AZE4 + AZB3
18,76 € bis 17 Jahre
Leichte Fehlstellungen nach KIG 1 oder 2
Dental Clever –
Dental Best –
Dental Premium 80 % der Gesamtkosten bis 2.000 € je Kiefer
Schwere Fehlstellungen nach KIG 3, 4 oder 5
Dental Clever 80 % der KFO-Zusatzleistungen bis 600 € je Kiefer
Dental Best 80 % der KFO-Zusatzleistungen bis 600 € je Kiefer
Dental Premium 80 % der KFO-Zusatzleistungen bis 600 € je Kiefer
Professionelle Zahnreinigung
Dental Clever 80 € pro Reinigung - max. 200 € pro Jahr
Dental Best 80 € pro Reinigung - max. 200 € pro Jahr
Dental Premium 100 € pro Reinigung - max. 200 € im Jahr
konservierende, chirurgische, parodontologische Leistungen
Dental Clever 100 %
Dental Best 100 %
Dental Premium 100 %
Wurzelbehandlung
Dental Clever Vorleistung GKV erforderlich
Dental Best Vorleistung GKV erforderlich
Dental Premium keine Vorleistung GKV erforderlich
Schienen- und Aufbissbehelfe
Dental Clever –
Dental Best –
Dental Premium 100 %
Prothesen, (Teil-) Kronen, Brücken, Stiftzähne, Implantate, Reparatur von Zahnersatz, Inlays, Onlays
Dental Clever bis 40 %
Dental Best bis 90 %
Dental Premium bis 90 %
Zahn­er­satz-Re­gel­ver­sor­gung
Dental Clever 100 %
Dental Best 100 %
Dental Premium 100 %
Zahnersatz
Dental Clever 8 Monate
Dental Best 8 Monate
Dental Premium 8 Monate
Zahnbehandlung und Kieferorthopädie
Dental Clever 8 Monate
Dental Best 8 Monate
Dental Premium keine Wartezeit im Aktionszeitraum 1.2. - 30.4.21
Zahnreinigung (Prophylaxe)
Dental Clever keine Wartezeit
Dental Best keine Wartezeit
Dental Premium keine Wartezeit
Lachender kleiner Junge

Wichtig: die Zahnzusatzversicherung fĂĽr Ihr Kind frĂĽhzeitig abschlieĂźen

Wenn eine zahnärztliche oder kieferorthopädische Behandlung bereits in den Startlöchern steht, wenn sie die Zahnzusatzversicherung für Ihr Kind abschließen, so werden diese Behandlungskosten vom Versicherer nicht mehr übernommen. Daher ist es umso wichtiger, dass eine Zusatzversicherung für Kieferorthopädie für Kinder auch frühzeitig abgeschlossen wird – noch bevor eventuelle Fehlstellungen und damit einhergehende Behandlungen ersichtlich sind. Allerdings lässt sich recht früh erkennen, ob Ihr Kind eine kieferorthopädische Behandlung braucht: spätestens, wenn die Milchzähne ausfallen und die bleibenden Zähne durchbrechen. Idealerweise schließen Sie die Kinderzahnzusatzversicherung zwischen dem dritten und vierten Geburtstag des Kindes ab. Denn zu diesem Zeitpunkt ist das Milchgebiss schon komplett entwickelt, aber eine kieferorthopädische Behandlung ist in der Regel noch nicht absehbar.

Was deckt die gesetzliche Krankenversicherung ab?

Die gesetzliche Krankenversicherung garantiert die Regelversorgung. Diese muss laut Sozialgesetzbuch (SGB) ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein. In der Grundversorgung werden ästhetische Belange oder modernere Behandlungsmethoden in der Regel nicht berücksichtigt – alles, was über diese Regelversorgung hinausgeht, müssen die Patienten aus eigener Tasche zahlen.

Junge mit Zahnspange - Was deckt die GKV ab?

Der Kieferorthopäde bewertet zunächst den Schweregrad der Fehlstellung, indem er sie in eine kieferorthopädische Indikationsgruppe (KIG) von 1 bis 5 einordnet. Je höher die KIG, umso schwerwiegender ist die Fehlstellung. Die GKV übernimmt nur dann die Kosten der Regelversorgung für Zahnspangen, wenn

  • die Behandlung in die KIG 3, 4, oder 5 eingestuft wird
  • der Behandlungsbeginn vor dem 18. Geburtstag liegt.

GKV ĂĽbernimmt folgende Leistungen:

  • Regelversorgung bei Einstufungen nach KIG 3, 4, 5
  • festsitzenden Spangen mit Edelstahl-Brackets
  • Herausnehmbare Zahnspange aus Kunststoff
  • Erstattung bis zum Ende des 17. Lebensjahres

20 % der Kosten müssen Sie zunächst selbst zahlen. Nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung erstattet die GKV den Eigenanteil zurück.

Keine Erstattung durch die GKV:

  • bei Einstufungen nach KIG 1 und 2 
  • bei kieferorthopädischen Mehrleistungen

Beispiele für kieferorthopädische Mehrleistungen:

  • farblose Bögen
  • elastische Titanlegierungen der Bögen
  • innenliegende Zahnspangen bzw. Incognito-Zahnspangen
  • Speed Brackets, Mini-Brackets, zahnfarbene oder selbstligierende Brackets
  • Schutzlack, der vor Karies schĂĽtzt
  • Invisalign-Schienen zur Zahnkorrektur ohne Brackets

Im Untersuchungsprogramm fĂĽr Kleinkinder ĂĽbernimmt die GKV maximal 3 Untersuchungen in einem Abstand von mindestens 12 Monaten bei Kindern zwischen zweieinhalb und sechs Jahren (vom 30. bis zum 72. Lebensmonat).

GKV ĂĽbernimmt folgende Leistungen:

  • Erstellung Mundhygienestatus 1 x im Kalenderjahr
  • Aufklärungsgespräch zur Mundgesundheit 1 x im Kalenderjahr
  • Fluodierung der Zähne
  • Versiegelung von kariesfreien Fissuren der bleibenden Backenzähnen
  • Erstattung zwischen dem 6. und 17. Lebensjahr

Keine Erstattung durch die GKV:

  • präventive MaĂźnahmen während des Zahnwechsels, bei schlechter Mundhygiene
  • oder schädlichen Essgewohnheiten
  • Fertigung und Anwendung einer Schiene als Fluoridträger
  • Versiegelung weiterer Zähne wie Schneide- oder Eckzähne
  • antibakterielle Behandlung des Zahnfleischs

Ein mit Karies befallener Kinderzahn sollte schnellstmöglich behandelt werden. Es wird Karies entfernt und der Zahn anschließend mit einer Füllung wieder geschlossen.

GKV ĂĽbernimmt folgende Leistungen:

  • zahnfarbene KunststofffĂĽllungen bei Schneide- und Eckzähnen
  • AmalgamfĂĽllungen im Seitenzahnbereich

Bei Kindern unter 15 Jahren und bei Milchzähnen darf seit Juli 2018 kein Amalgam mehr verwendet werden – hier kommt auch Kunststoff oder Glasionomerzement zum Einsatz.

Keine Erstattung durch die GKV:

  • Die Mehrkosten bei KompositfĂĽllungen im Frontzahnbereich, die besondere ästhetische AnsprĂĽche genĂĽgen sollen – etwa durch eine Farboptimierung – werden nicht von der GKV getragen.

Bei Kinderkronen gelten dieselben Regelungen wie für Erwachsene: Erstattet wird die reine Regelversorgung mit einem Festzuschuss in Höhe von 50 %. Alles weitere, wie hochwertigere Materialien oder eine Narkose des Kindes, wird nicht übernommen.

Zahnzusatzversicherung fĂĽr Kinder: Leistungsbeispiele

Leistungsbeispiel: Leichte Zahnkorrektur bei Andrea

FĂĽr leichen Zahnkorrekturen nach den Indikationsgruppen 1 und 2 erstattet die gesetzliche Krankenversicherung nichts. 

Leichte Zahnkorrektur bei Andrea

Andrea leidet an einem "offenen Biss", das heißt, ihre Schneidezahnkanten von Ober- und Unterkiefer treffen beim Zubeißen nicht aufeinander, sondern weisen einen kleinen Abstand auf. Durch den offenen Biss hat sie Probleme beim Abbeißen und Sprechen, denn der Kaumechanismus und die Kieferfunktion wird durch diese Öffnung gestört. Deswegen geht sie mit ihren Eltern zum Kieferorthopäden, welcher eine Behandlungsnotwendigkeit nach KIG 2 feststellt. Die erforderliche Zahnspange kostet 4.782 Euro. Die Krankenkasse beteiligt sich nicht an diesen Kosten.

Die Advigon Zahnversicherung ĂĽbernimmt 80% der Gesamtkosten (bis 2.000 € pro Kiefer), d.h. 3.825,60 Euro. FĂĽr Andreas Eltern bleibt ein Eigenanteil in Höhe von 956,40 Euro.

 

Leistungsbeispiel: Mittelschwere Zahnkorrektur bei Daniela

Für mittelschwere bis sehr schwere Zahnkorrekturen nach den Indikationsgruppen 3, 4 und 5 übernimmt die GKV die Kosten in Höhe der Regelleistungen.

Mittelschwere Zahnkorrektur bei Daniela

Daniel ist 12 Jahre alt – und hat zu seinem Leidwesen schiefe Zähne. Deswegen geht er mit seinen Eltern zum Kieferorthopäden, welcher ihn in der KIG 3 einordnet und ihm eine Zahnspange empfiehlt. Daniel möchte keine feste Zahnspange mit den Metall-Brackets und den Metall-Bögen und sein Kieferorthopäde erzählt ihm von der Aligner-Therapie, die 4.339,94 Euro kostet. Nach Anfrage bei der Krankenkasse erfahren Daniels Eltern, dass diese Leistung nicht von der Krankenkasse übernommen wird, sondern nur der Betrag, der für eine reguläre feste Zahnspange anfällt – 2.886,94 Euro. Die kieferorthopädischen Mehrleistungen von 1.453 Euro werden von der Advigon Zahnversicherung zu 80 % (bis 600 Euro pro Kiefer) übernommen. Danielas Eltern erhalten somit 1.162,40 Euro und müssen nur 290,60 Euro selbst übernehmen.

Warum sind gerade Zähne so wichtig?

Natürlich sehen gerade Zähne schlicht schöner aus und wirken direkt gepflegter. Doch abgesehen von der Ästhetik gibt es auch eine Vielzahl von medizinischen Gründen, die für eine Korrektur von Zahnfehlstellungen spricht:

  • eine Verbesserung der Zahn- und Mundgesundheit
  • Vorbeugung von Zahnerkrankungen
  • durch eine korrektes AufeinanderbeiĂźen werden Schäden und Abnutzung an den Zähnen und Zahnhalteapparat verhindert
  • Erkrankungen der Kiefergelenke werden vorgebeugt
  • bereits vorhandene Beschwerden werden gelindert
  • eine verbesserte Lebensqualität

Bei Fehlstellungen können sich in entstehenden Nischen und Ecken der Zähne Ablagerungen sammeln, die Zähne und Zahnfleisch angreifen und zu Krankheiten führen. Eine gerade, korrekte Zahnreihe ist dazu auch einfacher zu reinigen, um genau diese Ablagerungen zu verhindern oder zu entfernen. Wird kontinuierlich Druck auf einen schief stehenden Zahn ausgeübt, kann das die Wurzel schwächen oder beschädigen. Und wenn die Zahnreihen nicht perfekt aufeinander liegen, wird eine Schonhaltung eingenommen. Diese ist dann nicht korrekt und nicht gerade und belastet auf Dauer das Kiefergelenk. Und dass gerade Zähne die Lebensqualität verbessern, hat sogar eine Studie aus dem November 2018 des IGES-Instituts im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums herausgefunden. Gerade Zähne sind also nicht nur schön, sondern auch gesund.

Downloads zur Kinder-Zahnzusatzversicherung

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen zur Zahnzusatzversicherung fĂĽr Kinder zum Speichern oder Ausdrucken.

FAQ - Häufige Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen rund um unsere Zahnzusatzversicherung inkl. Kieferorthopädie für Kinder.

Insgesamt kann eine Zahnspange, je nach Art, Schweregrad der Fehlstellungen, Dauer der Behandlung und verwendetem Material, zwischen 1.500 und im schlimmsten Fall 15.000 Euro kosten. Eine lose Zahnspange kostet dabei 600 Euro aufwärts. Nach Übernahme durch die gesetzliche Krankenversicherung bleiben Eltern dennoch auf Kosten sitzen: Bei kleineren Korrekturen sind mit rund 500 Euro zu rechnen, bei einer festsitzenden Zahnspange mit ca. 1.500 Euro. Bei Defekten des Kiefergelenks kann es passieren, dass Kosten bis zu 6.000 Euro auf Sie zukommen. Dazu kommt, dass die gesetzliche Krankenkasse nur die KIG 3 bis 5 übernimmt . Bei leichten Fehlstellungen müssten Sie alles aus eigener Tasche zahlen.

Die Art und das Ausmaß von Zahn- und Kieferfehlstellungen werden in sogenannte kieferorthopädische Indikationsgruppen (KIG) der Gruppe 1 bis 5 eingeteilt. Dabei dokumentiert der Kieferorthopäde millimetergenau die Fehlstellungen.

  • KIG 1: Leichte Zahnfehlstellungen mit primär ästhetischer Bedeutung
  • KIG 2: Zahnfehlstellungen mit geringer Ausprägung, die behandlungsbedĂĽrftig sind, deren Kosten aber nicht von der GKV ĂĽbernommen werden
  • KIG 3: Ausgeprägte Zahnfehlstellungen, die medizinisch behandelt werden mĂĽssen
  • KIG 4: Stark ausgeprägte Zahnfehlstellungen, die unbedingt zeitnah behandelt werden mĂĽssen
  • KIG 5: Extrem stark ausgeprägte Zahnfehlstellung, die umgehend behandelt werden mĂĽssen

Der Behandlungsstart hängt von der Schwere der Fehlstellungen ab – da sollten Sie einen Zahnarzt bzw. Kieferorthopädien konsultieren und mit diesem besprechen, was dieser für sinnig erachtet. Schwere Fehlstellungen, gerade auch jene, die den Kiefer betreffen, sollten so früh wie möglich behandelt werden. Aber auch leichtere Zahnfehlstellungen sollten Sie mit dem Kieferorthopäden besprechen. Geht es nur um leichte Korrekturen, ist es wichtig, auch mit Ihrem Kind zu reden. Eine Zahnspange ist kein kleiner Eingriff und die Mitarbeit und Motivation des Kindes sollte unbedingt vorhanden sein. Ansonsten empfiehlt sich, zwischen 11 und 13 Jahren mit der Behandlung zu beginnen: Die Kinder verstehen, warum die Zahnspange wichtig ist und können mitarbeiten, dazu kann das folgende Wachstum zur Korrektur der Fehlstellung genutzt werden. Warten Sie aber weit länger damit, umso mehr wirken sich Fehlstellungen der Zähne auf die Gesundheit aus: Karies, Zahnfleischentzündungen oder gar Kieferfehlstellungen können sich entwickeln.

Grundsätzlich bedeutet eine Fehlstellung, dass sich Zähne nicht dort befinden, wo sie eigentlich sein sollten oder die Größe oder Lage der Kiefer nicht zueinander passen.

Die häufigsten Fehlstellungen sind dabei:

  • Offener Biss: Beim AufeinanderbeiĂźen der Zähne ist eine LĂĽcke zwischen den
  • Kanten der Frontzähne.
  • Kreuzbiss: Die seitlichen Zähne des Unterkiefers legen sich beim ZusammenbeiĂźen
  • vor die Zähne des Oberkiefers. Das kann auch einzelne Zähne betreffen.
  • Frontzahn-Ăśberbiss: Die oberen Schneidezähne ragen ĂĽber die des Unterkiefers hinaus.
  • Frontzahn-Vorbiss: Die unteren Schneidezähne ragen ĂĽber die des Oberkiefers hinaus.
  • Tiefer Biss: Die Schneidezähne des Oberkiefers verdecken beim
  • Engstand: Die Zähne haben nicht genĂĽgend Platz. Sie wachsen nicht vollständig heraus, verbleiben im Kiefer oder stehen schief oder gedreht.
  • Durchbruchstörungen:
    • Retention: Der Zahn bleibt im Kiefer eingeschlossen, er bricht nicht durch.
    • Verlagerung: Ein sich im Kiefer entwickelnder Zahn (Zahnkeim) oder ein herausgewachsene Zahn liegt schief.

Dazu gibt es auch kraniofaziale Fehlbildungen wie die Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, bei welcher im Zuge der Behandlung eine Zahnspange vonnöten sein kann.

Bei einer festsitzenden Zahnspange werden Brackets an den einzelnen Zähnen befestigt. Diese dienen als Anker für die Bögen aus Metall, die an diesen Brackets befestigt sind und sie miteinander verbinden. Die Bögen üben dauerhaft Druck auf die Zähne aus, um die Fehlstellung zu korrigieren und die Zähne zu verschieben. Durch kleine Zug- oder Druckfedern kann dann eingestellt werden, in welche Richtung der Druck ausgeübt werden soll. Es gibt auch die Möglichkeit, die Brackets auf der Innenseite der Zähne zu befestigen. Brackets aus Keramik oder Kunststoff kommen der Zahnfarbe näher und sind weniger auffällig. Nach der Behandlung mit einer festen Spange folgt immer eine Nachbehandlung mit einem Retainer – für die langfristige Stabilisierung der gerichteten Zähne.

Die lose Zahnspange besteht aus einer Kunststoffplatte, die in den Ober- oder Unterkiefer geklemmt wird. Dank Klammern um die Zahnreihe bleibt sie an Ort und Stelle. Durch Schrauben und Drahtfedern wird Druck auf die Zahnreihe und die Zähne ausgeübt. Die lose Zahnspange muss regelmäßig nachjustiert werden. Sie sollte mindestens 15 Stunden am Tag getragen werden und sollte nur zum Essen und beim Sport herausgenommen werden.

Aligner-Therapie: die unauffälligste Zahnspange
Bei der Aligner-Therapie wird ein 3D-Modell der Zähne angefertigt und der Korrekturprozess in einzelne Schritte unterteilt. Für jeden Schritt wird eine durchsichtige Kunststoffschiene angefertigt. Auch diese üben den zur Korrektur der Fehlstellung erforderlichen Druck aus. Diese Schiene muss rund 22 Stunden am Tag getragen werden. Nur zum Essen sollte der
Aligner herausgenommen werden – und bei Kontaktsportarten, bei welchen die Gefahr besteht, dass die Zahnspange Schaden nehmen könnte (wie Boxen, Hockey oder Rugby). Die Schienen werden circa zwei Wochen lang getragen, bevor eine neue Behandlungsstufe beginnt und eine neue Schiene angefertigt wird.

Dank der durchsichtigen Schiene ist ein Aligner die unauffälligste Zahnspange, sind aber keine Regelversorgung. Aligner können ab dem 11. Lebensjahr eingesetzt werden – für das sogenannte “späte Wechselgebiss” (zwischen 11 und 13) ist ein Aligner perfekt, um das folgende Wachstum zur Korrektur zu nutzen.

Stiftung Warentest hat den Zahnzusatzversicherungs-Tarif “Dental Premium” der Advigon mit “SEHR GUT” bewertet! Der Test wurde im Juni 2020 durchgeführt und der Tarif wurde mit einer 1,4 benotet.

Für Kieferorthopädie, Zahnersatz und Zahnbehandlungen haben Sie eine Wartezeit von 8 Monaten nach Vertragsabschluss.
FĂĽr Zahnreinigungen/Prophylaxe gibt es keine Wartezeit. Ebenso entfallen die Wartezeiten bei einem Unfall.


So funktioniert die Kinder-Zahnzusatzversicherung fĂĽr die Zahnspange

Im folgenden Video haben wir Ihnen nochmal genau erklärt:

  • Warum lohnt sich eine Zahnspangen-Versicherung fĂĽr Kinder?
  • Welche Kosten ĂĽbernimmt die GKV?
  • Was leistet die Zusatzversicherung bei der Kieferorthopädie fĂĽr Kinder?

Zahnzusatzversicherung für Kieferorthopädie für Ihr Kind abschließen: So einfach ist es!

Unsere Zahnzusatzversicherung für Kinder können Sie ganz bequem online abschließen. Dafür können Sie zunächst über unseren Rechner den monatlichen Beitrag für Ihr Kind berechnen lassen und den gewünschten Tarif auswählen. Für die kieferorthopädischen Leistungen mit KIG 1 und 2 wählen Sie einfach den Baustein "Dental Premium" – für die besten KFO-Leistungen. Die Gesundheitsfragen können Sie direkt im Anschluss beantworten. So kommen Sie mit nur wenigen Klicks zur Zahnzusatzversicherung für Ihr Kind.

Dank der TSL-Verschlüsselung sind Ihre Daten sicher – Sie brauchen sich nicht um Ihre Gesundheitsdaten zu sorgen. Mehr dazu können Sie in unserer Datenschutzerklärung nachlesen. Wir freuen uns auf Sie und Ihr Kind!

Persönliches Angebot für eine Zahnzusatzversicherung für Kinder

Sie wissen nicht zu einhundert Prozent, welcher Tarif fĂĽr Sie am passendsten ist? Können Sie eine der Gesundheitsfragen nicht sicher beantworten? Oder Sie möchten schlichtweg mehr Informationen und eine persönliche Beratung? Dann können Sie uns selbstverständlich kontaktieren und wir besprechen alle Ihre Punkte ganz in Ruhe und ganz persönlich. DafĂĽr können Sie uns entweder unter 040 5555-4020 anrufen oder uns schreiben:


Wichtige Mitteilung:

 

Leider können wir Sie nicht krankenversichern, da Sie bereits privat versichert sind.

 


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